Klassik für Düsseldorf

Heinersdorff-Konzerte

Im Fokus der Heinersdorff-Konzerte stehen internationale Solisten der Extraklasse, die in verschiedenen Orchesterformationen Kostproben ihrer Virtuosität und Musikalität geben. Dabei haben wir die Stars der Klassik eingeladen, mit den Orchestern einen Abend zu gestalten, der thematischen Fäden folgt und in dem sie die ganze Bandbreite ihres Könnens unter Beweis stellen können.

Unserer Einladung sind neben Geigenstar David Garrett auch so unterschiedliche Solisten wie Yuja Wang, Gautier Capuson, Gábor Boldoczki und Sir András Schiff gefolgt.

Gábor Boldoczki | © Marco Borggreve

Gábor Boldoczki


Samstag, den 25. November 2017, 20 Uhr
Prague Philharmonia
Gábor Boldoczki, Trompete

Bohemian Rhapsody

Was hat es mit diesem Böhmen auf sich? Eine ganze Region, die Musik zu atmen scheint – in der es schwingt und klingt und in der Musiker wie Pilze aus dem Boden sprießen. Über Antonín Dvorák soll Brahms gesagt haben: "Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben." Doch schon vorher waren böhmische Musiker und Komponisten für ihren Melodienreichtum, die tänzerische Leichtigkeit ihrer Werke und ihr musikantisches Talent in ganz Europa viel gefragt. Und wer könnte besser geeignet sein als die Prague Philharmonia, diesen böhmischen Geist des Musizierens im 21. Jahrhundert wiederaufleben zu lassen? Mit dem ungarischen Trompeter Gábor Boldoczki steht ihnen für ihre ganz persönliche "Bohemian Rhapsody" ein Solist zur Seite, dessen eleganter Belcanto-Ton legendär ist.

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Vladimir Jurowski | © Sheila Rock

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin


Freitag, den 22. Dezember 2017, 20 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski, Leitung

Märchenhafte Musik

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich am liebsten selbst die Tanzschuhe umbinden würden, um mit Clara und dem Nussknacker gemeinsam durch den Schneeflockenreigen zu wirbeln oder im Walzertakt um den Weihnachtsbaum zu schweben, wenn sie die Anfangstakte von Tschaikowskys genialer Ballettmusik Der Nussknacker hören? Eine bunte Märchenwelt mit aufmüpfigen Mäusekönigen, verführerischen arabischen Prinzessinnen und süßen Zuckerfeen eröffnet sich vor dem inneren Auge, lauscht man seiner Vertonung der wunderbaren Weihnachtserzählung von E.T.A. Hoffmann. Echter Weihnachtszauber ist also in diesem Jahr garantiert, wenn sich das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit dem charismatischen Vladimir Jurowski am Pult der tschaikowsky'schen Märchenmusik widmet und sie in der Düsseldorfer Tonhalle zu voller Klangpracht erblühen lässt.

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András Schiff | © Peter Fischli

Sir András Schiff


Montag, den 29. Januar 2018, 20 Uhr
Cappella Andrea Barca
András Schiff, Klavier & Leitung
Schaghajegh Nosrati, Klavier

Vom Ideal des Zusammenspiels

"Da gibt es keinen Platz für das Egoistische. Dieses Ensemble basiert auf gegenseitiger Sympathie, Verständnis, Gleichgestimmtheit und gleichen Idealen – ästhetisch, musikalisch und menschlich." Es sind diese hohen Ansprüche, die András Schiffs im Jahr 1999 formierte Cappella Andrea Barca zu einem so außergewöhnlichen Ensemble machen. Ursprünglich zur Aufführung sämtlicher Mozart-Klavierkonzerte in Salzburg gegründet, zählen Werke des Komponistengenies bis heute zum Kernrepertoire des bescheidenen Klaviervirtuosen und seiner Cappella, die sowohl in der Kammermusikformation als auch im Orchester seine Ideale durch einen überaus homogenen Klang und ein gleichsam blindes Zusammenspiel zu transportieren vermag. Ein Glück für uns, dass sie eines ihrer seltenen Gastspiele nach Düsseldorf führt!

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David Garrett | © Christine Blei

David Garrett


Freitag, den 16. Februar 2018, 20 Uhr
London Philharmonic Orchestra
Christoph Eschenbach, Leitung
David Garrett, Violine

Zurück zu den Wurzeln

Superstar, Frauenschwarm, Teufelsgeiger – seit Paganini wurden diese drei Attribute wohl nicht mehr in einem Atemzug genannt, doch dann betrat David Garrett vor ein paar Jahren das Parkett und die Gesetze des Konzertmarktes schienen wieder ausgehebelt zu sein. Wer vormals die Geige für altmodisch hielt und Vivaldi vielleicht für eine italienische Eisspezialität, wurde eines Besseren belehrt: Mit Crossover-Arrangements, rockstarwürdigen Bühnenshows und poppigen Sounds verhalf David Garrett seinem Instrument zu ungeahnter Popularität. Dass er sich dennoch gerne auf seine klassischen Wurzeln zurückbesinnt, spricht für die Vielseitigkeit des smarten Deutsch-Amerikaners. An der Seite von Dirigentenlegende Christoph Eschenbach und dem London Philharmonic Orchestra widmet er sich in der ersten Konzerthälfte Tschaikowskys tiefromantischem Violinkonzert und lässt für einen Abend nur die Musik sprechen. Das Spitzenorchester ergänzt das Gipfeltreffen der Stars mit der monumentalen 5. Sinfonie des russischen Meisterkomponisten zu einer wahren Tschaikowsky-Gala.

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Gautier Capucon | © Gregory Batardon

Gautier Capuçon


Montag, den 09. April 2018, 20 Uhr
Orchestre de Chambre de Paris
Adrien Perruchon, Leitung
Gautier Capuçon, Violoncello

Intuition

Eine solche Wärme und Wohligkeit erzeugen, wenn man die Saiten frei schwingen und die tiefen Töne vibrieren lässt – das kann einzig und allein das Cello! Und Gautier Capuçon, der für seinen außergewöhnlich voluminösen und kraftvollen Ton ebenso berühmt ist wie für seine kammermusikalische Musizierlust,versteht es mit seinem Programm an der Seite des Orchestre de Chambre de Paris, sein wohlgeformtes Instrument so facettenreich wie möglich zu präsentieren: Bei Haydn darf es jubilieren und kantilenenreich schwelgen, bei Sollima kann es klangvoll vibrieren und im Orchester resonieren, bei Massenet darf es mit seiner zarten Melancholie die Seele berühren und bei Popper endlich auch seine virtuose Seite zur Schau stellen. Das bauchige Streichinstrument erweist sich so als wahrer "König der Herzen"!

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Yuja Wang | © Norbert Kniat / DG

Yuja Wang


Freitag, den 27. April 2018, 20 Uhr
Rotterdam Philharmonic Orchestra
Yannick Nézet-Séguin, Leitung
Yuja Wang, Klavier

Musikalische Funken

Eine Energieexplosion ist garantiert, soviel können wir versprechen, wenn Yuja Wang und Yannick Nézet-Séguin auf dem Konzertpodium aufeinander treffen: Die athletische Pianistin mit der atemberaubenden Technik ist geradezu prädestiniert dazu, ein Werk, das wie Rachmaninows 4. Klavierkonzert höchste Anforderungen an den Solisten stellt, dem Publikum wieder näher zu bringen. Denn warum dieses Konzert, das seinen ungleich berühmteren Vorgängerkonzerten in punkto Leidenschaft, Klangreichtum und Virtuosität in nichts nachsteht, in Vergessenheit geraten ist, leuchtet keineswegs ein. Und dass der kanadische Dirigent, der für sein energetisches Dirigat bekannt ist, dabei ein kongenialer Partner am Pult ist, steht außer Frage. Als Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra setzt er mit Haydns Sinfonie Nr. 49 einen klassisch-eleganten Akzent zum hochemotionalen Programm.

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