Klassik für Düsseldorf

Meisterkonzerte 1

Seit Jahrzehnten stehen die „Meisterkonzerte“ in Düsseldorf für herausragende Gastorchester und Spitzendirigenten aus aller Welt, die als musikalische Botschafter ihrer Heimat in der Tonhalle Visitenkarten ihrer Brillanz und kulturellen Identität abgeben. Die Meisterkonzerte bilden damit das Herzstück der Heinersdorff-Serien und sind integraler Bestandteil des klassischen Musiklebens in Düsseldorf.

Bei den Meisterkonzerten 1 erwarten Sie in der neuen Saison sechs Klangkörper der Spitzenklasse, die mit so prominenten Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Teodor Currentzis und Yannick Nézet-Séguin in die Tonhalle kommen.

Klaus Maria Brandauer | © Christof Mattes

Orchester der KlangVerwaltung


Freitag, den 24. November 2017, 20 Uhr
Orchester der KlangVerwaltung
Frauenchor der Chorgemeinschaft Neubeuern
Enoch zu Guttenberg, Leitung
Klaus Maria Brandauer, Rezitation

Zauberhafte Traumwelt

Was kann es Schöneres geben, als sich an einem tristen Novemberabend in die von Elfen und Waldgeistern bevölkerte Welt des Shakespeare'schen Sommernachtstraums entführen zu lassen? In Mendelssohns geradezu genialer Vertonung lassen flirrende Flötentöne eine ganze Feenkolonie durch die Lüfte schweben, festliche Trompetenklänge läuten im berühmten Hochzeitsmarsch die Vermählung zweier zauberhaft verbundener Paare ein und Kobold Puck funkt auch musikalisch immer wieder dazwischen… Durch die Handlung führt dabei kein Geringerer als Klaus Maria Brandauer – der Vollblutschauspieler schlüpft in seiner eigenen Textfassung in alle Rollen: mimt den lustvollen Elfenkönig Oberon und seine eifersüchtige Titania, die derb witzelnden Handwerker und natürlich den Fäden ziehenden Puck.

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Albrecht Mayer | © Harald Hoffmann / DG

I Musici di Roma


Montag, den 11. Dezember 2017, 20 Uhr
I Musici di Roma
Antonio Anselmi, Violine & Leitung
Albrecht Mayer, Oboe

Ein Fest des Klangs

Wann immer es einen Anlass zum Feiern gibt, ist Barockmusik nicht weit. Sie ist zum Inbegriff des festlichen Klangs geworden – mit schmetternden Trompeten und mächtig tönenden Pauken, aber ebenso mit zarten Hirtenklängen und zum Dahinschmelzen schönen Arien. Denn zu einem gelungenen Fest gehören nicht nur Glanz und Gloria, sondern auch Rührung und Andacht. Ganz besonders natürlich an Weihnachten! So lässt Albrecht Mayer in diesem Dezember mit dem wunderschön warmen Klang seiner Oboe die Tonhalle in heimeligem Glanz erstrahlen. Mit Konzerten von Sammartini, Marcello und Vivaldi feiern I Musici di Roma und der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker ein Fest der Klangschönheit und der Gesanglichkeit.

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Thomas Hengelbrock | © Michael Zapf

Balthasar-Neumann-Chor & Solisten


Dienstag, den 06. Februar 2018, 20 Uhr
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Solisten
Thomas Hengelbrock, Leitung
Camilla Tilling, Gabriel
Lothar Odinius, Uriel
Tareq Nazmi, Raphael
Katharina Konradi, Eva
Andre Morsch, Adam

Schöpfung ganz nah

"Es lebe Papa Haydn! Es lebe die Musik!", rief das enthusiastische Publikum bei der Uraufführung der Schöpfung 1799 in Wien aus. Dabei hätte man wahrscheinlich vorher jeden Komponisten für verrückt erklärt, der seinen Plan verraten hätte, die göttliche Schöpfungsgeschichte in Musik zu fassen. Was für ein gigantisches Unterfangen! Mit offensichtlich verblüffendem Erfolg: "Nur weinen vor Rührung" könne man über die "Größe" und "Majestät" der Schöpfung begeisterte sich eine andere zeitgenössische Stimme über das große Oratorium, das paradiesische Chöre, klangmalerische Elemente und innige Duette auf das Eleganteste vereint. Ganz nah rückt uns dieses über 200 Jahre alte Werk, wenn Thomas Hengelbrock und seine bestens aufeinander abgestimmten Ensembles sich seiner annehmen – Kreation im Zeitraffer.

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Daniel Hope | © Harald Hoffmann

Zürcher Kammerorchester


Samstag, den 24. Februar 2018, 20 Uhr
Zürcher Kammerorchester
Daniel Hope, Violine

Feinste Wiener Klassik

Wenige Künstler gibt es, auf die der altmodische Begriff des "Tausendsassas" so gut passt, wie auf ihn: Daniel Hope! Ambitionierter Festivalmacher, charmanter Moderator, unterhaltsamer Buchautor, leidenschaftlicher Erfinder neuer Konzertkonzepte und natürlich exzellenter Geiger, der stark von seinem Mentor Yehudi Menuhin geprägt wurde und viele Jahre als jüngster Primarius des Beaux Arts Trios auf den Weltbühnen konzertierte. Mit dem Zürcher Kammerorchester verbindet ihn schon lange eine enge musikalische Partnerschaft – für ihr Konzert in der Tonhalle setzen sie in dieser Saison ganz auf feinste Wiener Klassik und bringen dabei so manch verborgene Perlen wie Mozarts sanftes E-Dur-Adagio zum Vorschein. In der ausgezeichneten Akustik des Saals ein garantierter Hörgenuss.

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Teodor Currentzis | © Anton Zavyalov

MusicAeterna


Samstag, den 21. April 2018, 20 Uhr
MusicAeterna
Teodor Currentzis, Leitung
Alexander Melnikov, Klavier

Rebell am Pult

Revoluzzer, Guru, Querdenker, Ekstatiker, Tabubrecher – kein Extrem scheint zu krass, kein Adjektiv zu bunt, um ihn zu beschreiben: Teodor Currentzis, der griechische Dirigent, der sich im russischen Perm mit seinem Ensemble MusicAeterna ein ganz eigenes Klangimperium aufgebaut hat. Und selbst die FAZ und die ZEIT, die sein Rebellentum als Pose entlarvt haben wollen, können sich in ihren Kritiken seiner faszinierenden Musikalität und seiner schillernden, raumgreifenden Persönlichkeit nicht erwehren, mit denen er Musiker und Publikum gleichermaßen in den Bann zieht. Wie er allein in seiner Figaro-Einspielung die Achtel der Ouvertüre in aberwitzigem Tempo wie an einer Perlenschnur durch die Streicher gleiten lässt, ist große Kunst. Kaum auszudenken, zu welch neuen Höhenflügen seine Musiker unter seinem Dirigat in Beethovens großer 7. Sinfonie anheben werden!

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Yannick Nézet-Séguin | © Hans van der Woerd

The Philadelphia Orchestra


Sonntag, den 27. Mai 2018, 20 Uhr
The Philadelphia Orchestra
Yannick Nézet-Séguin, Leitung
Hélène Grimaud, Klavier

Die Welt zu Gast in Düsseldorf

Es ist immer ein besonderes Ereignis, wenn sich eines der „Big Five“-Orchester Amerikas mit nahezu 100 Musikern, riesigen Notenpaketen und fast einem Dutzend Kontrabässen im Gepäck auf den Weg über den Atlantik macht, um das europäische Publikum mit seinem brillanten Klang und seinem präzisen Zusammenspiel zu begeistern. The Philadelphia Orchestra hat zudem mit dem Franko-Kanadier Yannick Nézet-Séguin einen Dirigenten an seiner Seite, der zu den wohl vielversprechendsten unserer Zeit gehört. Und mit Hélène Grimaud konnten sie für ihr Gastspiel in der Tonhalle, das einen facettenreichen Querschnitt durch das romantische 19. Jahrhundert bietet, eine absolute Brahms-Spezialistin als Solistin in dessen 1. Klavierkonzert gewinnen: Der Klangfarbenreichtum, den die französische Pianistin und Synästhetikerin zu entfalten vermag, sucht seinesgleichen!

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