Klassik für Düsseldorf

Meisterkonzerte 2

Seit Jahrzehnten stehen die „Meisterkonzerte“ in Düsseldorf für herausragende Gastorchester und Spitzendirigenten aus aller Welt, die als musikalische Botschafter ihrer Heimat in der Tonhalle Visitenkarten ihrer Brillanz und kulturellen Identität abgeben. Die Meisterkonzerte bilden damit das Herzstück der Heinersdorff-Serien und sind integraler Bestandteil des klassischen Musiklebens in Düsseldorf.

Die Meisterkonzerte 2 präsentieren an fünf Abenden einen Querschnitt der internationalen Orchesterlandschaft. Als Gastsolisten sind dabei so prominente und unterschiedliche Instrumentalisten wie Anne-Sophie Mutter, Daniil Trifonov oder Alexej Gerassimez vertreten.

Alexej Gerassimez | © wildundleise

NDR Radiophilharmonie


Samstag, den 04. November 2017, 20 Uhr
NDR Radiophilharmonie
Tan Dun, Leitung
Alexej Gerassimez, Schlagzeug

Rhythmische Urkraft

Wohl kein anderes Instrument übt derzeit eine so große Faszination aus wie das Schlagzeug. Schon lange sind es nicht mehr nur Pauke, Bongo und Xylophon, mit denen sich Klänge und Rhythmen erzeugen lassen: Von der Waschtrommel bis zur Alufolie ist eigentlich alles denkbar, was Geräusche macht. Hinzu kommt die enorme physische Bühnenpräsenz der Perkussionisten, die staunen lässt und jedes Live-Konzert zu einem audiovisuellen Erlebnis macht. Alexej Gerassimez ist der neue Star am Schlagzeugerhimmel – seine bewundernswerte Konzentration und seine Experimentierfreude machen ihn zum perfekten Solisten in Tan Duns ebenso emotional ergreifendem wie tänzerisch packendem Konzert The Tears of Nature. Was auf den ersten Blick wie ein Kontrastprogramm zu Mussorgskys Bilder einer Ausstellung aussieht, ist tatsächlich eine überaus glückliche Verbindung, denn durch beide Werke strömt eine schöpferische Urkraft.

Erfahren Sie mehr >>
 
Frank Peter Zimmermann | © Harald Hoffmann

Frank Peter Zimmermann


Donnerstag, den 07. Dezember 2017, 20 Uhr
Berliner Barock Solisten
Daniel Gaede, Violine & Leitung
Frank Peter Zimmermann, Violine

Bach beglückt

Bach zu spielen, sei fast wie "Zen" – man müsse es einfach geschehen lassen, dann entfalte seine Musik die größte Wirkung. In dem Filmporträt Mein Weg mit Bach beschreibt Frank Peter Zimmermann seine intensive Auseinandersetzung mit dem Barockmeister, für den er sich viele Jahre lang "nicht reif genug" fühlte, bis er seine sagenhafte Aufnahme der Violinsonaten vorlegte. Seitdem gilt der stille Geiger, der jeglichen Starkult von sich weist und trotzdem die größten Konzertsäle füllt, als einer der besten Bach-Interpreten. Mit den Berliner Barock Solisten, dem kleinen und feinen Eliteensemble aus Musikern der Berliner Philharmoniker, widmet er sich auch bei den Heinersdorff-Konzerten ganz dem Bach'schen Werk für Violine und Orchester.

Erfahren Sie mehr >>
 
Anne-Sophie Mutter | © Monika Hoefler

Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia


Montag, den 22. Januar 2018, 20 Uhr
Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Sir Antonio Pappano, Leitung
Anne-Sophie Mutter, Violine

Musen und Helden der Tonkunst

Wenn ein Orchester schon die Muse der Musik im Namen trägt, wundert es kaum, dass es eben dieser schon seit über 100 Jahren alle Ehre macht und laut Classic FM zu den zehn besten Klangkörpern der Welt zählt. Aber wenn sich das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei einem Heinersdorff-Gastspiel auch noch mit einer der besten Geigerinnen der Welt zusammentut, verspricht dieser Abend zu einem garantierten Glanzpunkt im Düsseldorfer Konzertkalender zu werden. Anne-Sophie Mutter – seit vielen Jahren als eine Art zeitgenössische Muse des aktuellen Musiklebens anzusehen – steht als Solistin in Beethovens einzigartigem Violinkonzert im Zentrum der ersten Konzerthälfte, während das italienische Spitzenorchester in Richard Strauss' klanggewordenem Heldenleben seine große Tonkunst entfalten darf.

Erfahren Sie mehr >>
 
Jukka-Pekka Saraste | © Felix Broede

WDR Sinfonieorchester


Dienstag, den 27. Februar 2018, 20 Uhr
WDR Sinfonieorchester
Jukka-Pekka Saraste, Leitung

Beethoven pur

Dass Düsseldorf eine Beethoven-Stadt ist, sollte spätestens seit dem fulminant gefeierten Beethoven-Gastspiel der Academy of St Martin in the Fields im Januar 2017 klar geworden sein. Wenn nun also das WDR Sinfonieorchester unter Leitung seines charismatischen Chefdirigenten aus Finnland, Jukka-Pekka Saraste, in die Tonhalle einkehrt, um dem rheinländischen Komponistengenie mit zwei seiner späten Sinfonien zu huldigen, dürfte das auf großes Gefallen stoßen! Während die berühmte Pastorale mit ihren eindrucksvollen Klangbildern und Naturschilderungen offensichtlich programmatisch ist, vermutet man bei der achten, ebenfalls in F-Dur stehenden Sinfonie, eine geheime Inspirationsquelle … Sollte die heitere Grundstimmung des Werks auf die rätselhafte "unsterbliche Geliebte" zurückzuführen sein, an die Beethoven zur gleichen Zeit einen für seine Verhältnisse überaus gefühlvollen Brief verfasste?

Erfahren Sie mehr >>
 
Daniil Trifonov | © Dario Acosta / DG

London Philharmonic Orchestra


Dienstag, den 13. März 2018, 20 Uhr
London Philharmonic Orchestra
Vladimir Jurowski, Leitung
Daniil Trifonov, Klavier

Virtuosität im Dienst der Leidenschaft

Könnte man die Zutaten für einen aufregenden Konzertabend ganz frei zusammenstellen, käme dieses Meisterkonzert dem Ideal schon sehr nah: Eines der besten Orchester der Welt, ein junger Pianist, den das Klassikmagazin concerti erst jüngst als "Hexenmeister" und "tastenstürmerischen Klangmagier mit Kultstatus" feierte, ein vor Energie und Kreativität nur so sprühender Dirigent und dazu Werke russischer Komponisten voller Leidenschaft und Spannung. Daniil Trifonov ist mit Sicherheit die Optimalbesetzung für das monumentale Klavierkonzert von Tschaikowsky, das eben nicht nur absolute technische Überlegenheit von seinem Interpreten fordert, sondern auch eine tiefe emotionale Durchdringung – für den russischen Meisterpianisten, der Virtuosität niemals als Selbstzweck ansieht, eine Selbstverständlichkeit.

Erfahren Sie mehr >>
 
PreisgruppeGesamtpreis
Einzelkarten
Gesamtpreis
Abonnement
1555,50 €400,00 €
2489,50 €350,00 €
3423,50 €300,00 €
4308,00 €230,00 €
5220,00 €170,00 €
Saalplan >>
Sie haben Interesse an diesem Abo?
Kontaktieren Sie uns!

Absenden