Klassik für Düsseldorf

Piano Solo

Sie werden als Tastenmagiere bewundert und als Hexenmeister bestaunt. In der Abonnement-Reihe Piano Solo beeindrucken uns die spannendsten Pianisten der Gegenwart durch ihre technische Brillanz und ihre Musikalität und entführen uns einen Abend lang in faszinierende musikalische Kosmen.

In der Saison 2017/18 erwarten Sie mit Jan Lisiecki und Daniil Trifonov zwei Pianisten der jüngeren Generation, deren Karrieren sich in den letzten Jahren rasant entwickelt haben. Grigory Sokolov und Fazil Say kehren nach bereits begeistert aufgenommenen Konzerten erneut mit Soloprogrammen in die Düsseldorfer Tonhalle zurück.

Daniil Trifonov | © Dario Acosta / DG

Daniil Trifonov


Montag, den 20. November 2017, 20 Uhr
Daniil Trifonov, Klavier

Im Olymp der Tastengötter

Endlich ist es soweit: Daniil Trifonov debütiert in der Piano Solo-Reihe der Heinersdorff-Konzerte und verleiht damit dem hochkarätigen Klavierzyklus besonderen Glanz. Denn obwohl gerade einmal 26 Jahre alt, hat der russische Ausnahmepianist bereits jetzt eine Karriere vorzuweisen, die ihresgleichen sucht. Mit seinem expressiven Spiel und einer stupenden Technik, die über jeden Zweifel erhaben und doch niemals Selbstzweck ist, hat er sich in kürzester Zeit einen Platz im Olymp der Tastengötter erspielt. In seinem Düsseldorfer Rezital stellt ein Tastengott der Vergangenheit den Dreh- und Angelpunkt dar: Frédéric Chopin kommt mit eigenen Kompositionen wie der berühmten Sonate "mit dem Trauermarsch" zu Wort und dient in den Variationenzyklen der beiden Pianisten-Komponisten Federico Mompou und Sergej Rachmaninow als Ideengeber.

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Fazil Say | © Marco Borggreve

Fazıl Say


Dienstag, den 05. Dezember 2017, 20 Uhr
Fazıl Say, Klavier

Frischer Zugang zur Musik

Gleichzeitig Komponist und Interpret zu sein, war in früheren Jahrhunderten eine Selbstverständlichkeit. Mozart und Beethoven konnten es, von Bach weiß man, was für ein genialer Improvisator er auf der Orgel war, und Klavierlegenden wie Chopin oder Liszt komponierten die meisten Werke für die eigenen fähigen Finger. In der heutigen Pianistengeneration scheint diese Doppelbegabung allerdings weitestgehend verlorengegangen zu sein – mit einer rühmlichen Ausnahme: Der türkische Pianist Fazıl Say macht seit einigen Jahren mit seiner unkonventionellen Interpretation des klassischen Repertoires und seinen feinsinnigen Eigenkompositionen von sich reden. Und das Improvisieren gehört seit seiner frühsten Kindheit zu seiner täglichen Auseinandersetzung mit Musik – so bewahrt er sich auch zu altbekannten Stücken stets einen frischen Zugang.

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Jan Lisiecki | © Holger Hage

Jan Lisiecki


Samstag, den 13. Januar 2018, 20 Uhr
Jan Lisiecki, Klavier

Licht und Schatten der Nacht

Traumversunken kann sie sein, tröstlich manchmal, aber auch furchteinflößend und voller dunkler Geheimnisse: die Nacht. Es wundert wenig, dass die langen und oft durchwachten Stunden dieser Tageszeit so viele Komponisten zu einigen ihrer berührendsten Werke inspirierten: Chopins träumerische Nocturnes zum Beispiel, aber auch Schumanns verspielte Nachtstücke oder Ravels gruseliger, von finsteren Gestalten und Ahnungen durchwehter Zyklus Gaspard de la nuit. In seinem Klavierabend erweckt der junge kanadisch-polnische Pianist Jan Lisiecki, der mit gerade einmal 22 Jahren bereits eine unglaubliche internationale Karriere vorzuweisen hat, die bösen und guten Geister der Nacht zum Leben: Er lässt den Kobold Scarbo tanzen, die Wassernixe Ondine ihre gefährlich-verführerischen Runden schwimmen und gibt Chopins Sehnsüchten ein Ziel, indem er sie in die
Seelen der Zuhörer dringen lässt.

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Grigory Sokolov | © Mary Slepkova / DG

Grigory Sokolov


Donnerstag, den 08. März 2018, 20 Uhr
Grigory Sokolov, Klavier

Magische Konzertmomente

Seinem Geheimnis auf den Grund zu kommen, haben schon viele versucht: Doch letzten Endes unergründlich zu bleiben, macht einiges von der Faszination des Grigory Sokolov aus. Wenn er auf der beinahe dunklen Bühne ans Klavier tritt und in die Tasten greift, beginnt die Musik zu leuchten. Seine Person rückt in den Hintergrund, nur der Klang kommt ganz nah und plötzlich haben alle im Saal das Gefühl „Ja, so muss es klingen! So ist es vom Komponisten gemeint!“ Immer wieder schafft der russische Ausnahmepianist, der seit vielen Jahren in Italien lebt und sich bewusst jeglichem Medien- und Marketingrummel entzieht, diese magischen Konzertmomente – da lässt man sich auch gerne vom Programm überraschen! Denn ein Rezital mit Grigory Sokolov ist immer ein besonderes Erlebnis.

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