Klassik für Düsseldorf

Thomas Quasthoff | © Harald Hoffmann

Thomas Quasthoff


Montag, den 16. Oktober 2017, 20 Uhr
Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Bass
Wofgang Haffner, Schlagzeug

Bass erstaunt

Wenn Thomas Quasthoff bekennt: "Ich fand es immer gefährlich, wenn alles so einseitig ist", glaubt man ihm sofort: Denn der einstige Star-Bariton war schon immer ein Multitalent. Bevor er als Opern- und Oratoriensänger die großen Bühnen der Welt eroberte, tingelte er zu Jura-Studienzeiten mit seinem Bruder am Klavier durch die Hannoveraner Jazz-Clubs. Und noch vor seinem offiziellen Bühnenabschied 2012 knüpfte er 2007 und 2010 mit zwei gefeierten Jazz-Alben wie selbstverständlich an diese Zeit an: "Ich finde es enorm spannend, wenn man seine Fühler auch mal ein bisschen ausstreckt. […] das führt im besten Fall dazu, dass man ein universeller Künstler wird." Mission erfüllt, kann man da nur sagen! Seine Bandpartner – die drei versierten Jazzer Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner – tun ihr Übriges, seine Songs swingen zu lassen.

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Cameron Carpenter | © Thomas Grube

Cameron Carpenter


Mittwoch, den 13. Dezember 2017, 20 Uhr
Cameron Carpenter, Orgel

Christmas with Cameron

Mit Glitzerschuhen den Sleigh Ride auf der Orgel spielen, dass die Schneeflocken nur so stäuben? Das kann nur einer: Cameron Carpenter! Der Orgelrevoluzzer hat noch nicht verraten, wie sein Weihnachtsprogramm genau klingen wird, doch man darf sich sicher sein, dass es spektakulär werden wird! Wenn der Wahl-Berliner in die Manuale und auf die Pedale seiner selbst entworfenen und extra für ihn gebauten International Touring Organ greift und tippt, bleibt nur Staunen! Ob er Bach interpretiert oder Liszt arrangiert und dabei seine Orgel wie ein volltönendes barockes Kircheninstrument klingen lässt oder alle Register in einem wahren Klangrausch ausreizt – immer spiegelt seine schillernde Erscheinung zugleich auch seine wahre Begeisterung für die Musik.

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Ein Wintermärchen | © Deutsche Grammophon

Ein Wintermärchen


Donnerstag, den 21. Dezember 2017, 20 Uhr
Kammerakademie Potsdam
Christoph Israel Künstlerische Leitung
Thomas Quasthoff Gesang & Rezitation
Katharina Thalbach Rezitation
und weitere Solisten

Weihnachtslieder aus Deutschland

Weihnachten – die Zeit der Liebe, der Besinnlichkeit und der leuchtenden Kinderaugen. Eigentlich... Oftmals aber entpuppt sich der Traum vom wichtigsten Fest des Jahres als hektischer Geschenkebesorgungsmarathon durch überfüllte Shoppingmalls, der spätestens am 25. Dezember in völliger Erschöpfung sowie einer Flut aus buntem Verpackungspapier endet. Der in Berlin beheimatete Arrangeur, Komponist, Pianist und Produzent Christoph Israel setzt mit der von ihm initiierten Songsammlung „Ein Wintermärchen“ einen stimmungsvollen Kontrapunkt zum alljährlichen Feiertagsstress: In seinen geschmackvollen Orchesterarrangements werden traditionelle Weihnachtslieder zu Contemporary Classic-Versionen. Neben der Kammerakademie Potsdam konnten Stars wie Thomas Quasthoff als kongeniale musikalische Partner für den festlich-fröhlichen Winterkonzertabend gewonnen werden.

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Christoph Spering | © Michael Niesemann

Silvesterkonzert


Sonntag, den 31. Dezember 2017, 19 Uhr
Das Neue Orchester
Chorus Musicus Köln
Christoph Spering, Leitung

Freude schöner Götterfunken

Was für eine schöne Tradition bei den Heinersdorff-Konzerten: das alte Jahr voller Zuversicht zu beschließen und das neue mit Jubelchören zu begrüßen. Wohl kein anderes Werk ist so gut geeignet für ein festliches Konzert zum Jahresausklang wie Beethovens monumentale 9. Sinfonie. Sie hat alle Zutaten, die es braucht: mit Schillers Ode an die Freude eine geradezu perfekte Textvorlage, dazu schmetternde Trompeten und jubilierende Soprane, aber auch Momente der Besinnung und der Einkehr. Und natürlich wird Christoph Spering auch 2017 mit seinen ausgezeichneten Ensembles Chorus Musicus und Das Neue Orchester alles daransetzen, den "Götterfunken" überspringen zu lassen auf das feierlich gestimmte Publikum.

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Chris Barber | © Olav B. Hansen

The Big Chris Barber Band


Donnerstag, den 18. Januar 2018, 20 Uhr
Chris Barber, Posaune
Bob Hunt, Posaune & Trompete
Peter Rudeforth, Trompete & Flügelhorn
Mike Henry, Trompete & Kornett
Nick White, Klarinette & Saxophon
Trevor Whiting, Klarinette & Saxophon
Bert Brandsma, Klarinette & Saxophon
Joe Farler, Banjo & Gitarre
Jackie Flavelle, Bass & Bassgitarre
Gregor Beck, Schlagzeug

Dixieland at its best

Nicht oft bekommt man die Gelegenheit, eine lebende Legende zu treffen. Heinersdorff macht es in diesem Jahr wieder möglich und gibt nach dem sensationellen Konzert im Januar 2017 die Bühne frei für Chris Barber und seine legendäre Bigband. Mit seinem Hit I scream, mit Dixieland-Dauerbrennern wie Down by the Riverside oder dem Blues-Klassiker Oh when the Saints lässt der Vollblutmusiker seit über 60 Jahren die Herzen der Jazzfans höher schlagen. Er, der in den 1950ern und 60ern Seite an Seite mit den amerikanischen Jazzgrößen auf der Bühne stand und den einst
verschrienen Musikstil in Europa salonfähig machte, steht bis heute wie kein anderer als Synonym für das „Golden Age“ des Bigband-Jazz. Die Legende lebt: Let the good times roll!

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Xavier de Maistre | © Beatrice Waulin

Xavier de Maistre & Lucero Tena


Montag, den 05. März 2018, 20 Uhr
Xavier de Maistre, Harfe
Lucero Tena, Kastagnetten

Von Flamenco bis Fandango

Kurztrip nach Spanien gefällig? Kastagnettenlegende Lucero Tena und Harfenvirtuose Xavier de Maistre machen es möglich und nehmen Sie mit auf eine Reise quer durch spanische Klangwelten: Auf den Spuren Isaac Albéniz' geht es nach Granada und Mallorca, Enrique Granados lässt die Landschaften Andalusiens Musik werden und Francisco Tárrega hält seine Erinnerungen an die Alhambra in einem pittoresken Tongemälde fest. Dabei erweisen sich die temperamentvolle Spanierin und der sensible Franzose als perfekte Reisebegleiter – mit ihrem unvergleichlichen Stil begeistert Lucero Tena seit Jahrzehnten als Expertin für Rhythmen von Flamenco bis Fandango, während Xavier de Maistre als unangefochtener Meister des impressionistischen Klangteppichs für spanisches Kolorit sorgt.

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Kodo | © Takashi Okamoto

Kodo


Dienstag, den 06. März 2018, 20 Uhr
Kodo
Tamasaburo Bando, künstlerische Leitung

Die Trommelsensation aus Japan

Über 30 Jahre ist es her, dass die Gruppe Kodo mit ihrem umjubelten Auftritt in Berlin den Grundstein zu ihrer steilen Karriere legte. Ihre Kunst in Worte zu fassen, erscheint nahezu unmöglich: Kodo muss man hören, fühlen, erleben. Sirrend und flirrend erklingen ihre kleinen Instrumente wie in einem einzigen Ton, so schnell, so ungeheuer leicht liegen die Sticks in den Händen der Musiker. Groß und durchdringend erklingt die gewaltige Taiko – unvorstellbar die Kraft und die Technik, mit der sie geschlagen wird. Was dazwischen liegt, ist Trommelkunst in höchster Vollendung, mitreißend, in wahnwitzigen Tempi, die die Füße kribbeln und den Körper im Puls der Klänge vibrieren lassen. Wie gut es Kodo gelingt, das traditionelle japanische Trommelspiel mit neuen Impulsen zu einer Kunst der heutigen Zeit zu machen, ist in Perfektion in ihrem neuen Programm "Evolution" zu erleben, mit dem sie auch in Düsseldorf gastieren.

In Zusammenarbeit mit Alegria.

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JuanDiegoFlorez_c_KristinHoebermann.jpg | © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Juan Diego Flórez


Samstag, den 07. April 2018, 20 Uhr
NDR Radiophilharmonie
Riccardo Minasi, Leitung
Juan Diego Flórez, Tenor

Belcanto im schönsten Wortsinn

Es scheint, als wäre der Begriff "Belcanto" extra erfunden worden, um seine Kunst zu beschreiben: Juan Diego Flórez übertrifft mit seinem kraftvollen Timbre und dem unverkennbaren Schmelz in der seelenvollen Tenorstimme alle Superlative des "schönen Gesangs". Seit seinem überragenden Debüt als 23-Jähriger in der Mailänder Scala 1996 hat der peruanische Sänger eine Bilderbuchkarriere hingelegt, die ihn regelmäßig an die größten Opernhäuser und zu den renommiertesten Festivals der Welt führt. Dass er dennoch niemals seine Herkunft als Sohn eines peruanischen Volkssängers
vergisst und immer wieder gerne zur Gitarre greift, um sich selbst in schlichten Liedern und Canzonen zu begleiten, spricht für den sympathischen Superstar. Sein lang ersehntes Heinersdorff-Gastspiel steht ganz im Zeichen Mozarts und des italienischen Belcanto.

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Lang Lang | © Robert Ascroft / SCl

Lang Lang


Sonntag, den 15. April 2018, 20 Uhr
Lang Lang, Klavier

Pianist der Superlative

Dieser Pianist ist bekannt dafür, dass er immer wieder seine eigenen Superlative bricht. Konzerte mit ihm sind in allerkürzester Zeit ausverkauft, und seine CD-Einspielungen brechen alle Gesetze des traditionsreichen Klassikmarkts. Bei den Heinersdorff-Konzerten ist Lang Lang stets ein überaus gern gesehener Podiumsgast, der sich in dieser Saison endlich wieder einmal die Ehre gibt und mit einem Rezital in die Tonhalle zurückkehrt. Mit Werken von Albéniz, Debussy und Granados erkundet der Ausnahmepianist, dessen feinsinniges Spiel über jede technische Schwierigkeit erhaben ist, farbenreiche impressionistische Klangwelten und stellt als dramatischen Gegenpol Liszts h-Moll-Sonate gegenüber.

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Max Richter | © Julia Mahr / DG

Max Richter


Freitag, den 08. Juni 2018, 20 Uhr
The 12 ensemble
Max Richter, Live electronics

Zeitlos neu

Mit Vivaldi Recomposed und seinem Marathon-Wiegenlied Sleep gehört der preisgekrönte britische Komponist Max Richter derzeit zu den spannendsten Musikern des 21. Jahrhunderts, der es obendrein noch als einer der wenigen "klassischen" Komponisten in die Popcharts geschafft hat. Dabei waren die üblichen Genregrenzen bei ihm von Anfang an beweglich: "Mir gefiel die ursprüngliche Energie des Punk, aber zur selben Zeit studierte ich ernsthaft klassische Musik und baute in meinem Zimmer mithilfe des Lötkolbens analoge Synthesizer. Für mich flossen all diese Dinge schon immer zusammen", beschreibt er seine musikalische Sozialisation in den 1980er Jahren. Und bis heute ist es die faszinierende Mischung aus Minimal Music, Ambient Pop und Elektronik, sowie seine enge Verbindung zu Literatur, Film und Tanz, die seine Musik so zeitgemäß und zugleich so zeitlos machen.

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The King's Singers | © Marco Borggreve

The King's Singers


Samstag, den 16. Juni 2018, 20 Uhr
The King's Singers

Zum 50. Bühnenjubiläum

Sie sind schlicht legendär: The King's Singers. 1968 gaben sechs Studenten des renommierten King's College gemeinsam mit der Academy of St Martin in the Fields ihr erstes Konzert in London – was zunächst nur ein ambitioniertes Projekt unter Freunden war, wurde schnell eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Mit ihren fabelhaften Stimmen, mit abwechslungsreichen Programmen von Bach bis zu den Beatles und mit ihrem unwiderstehlichen britischen Charme eroberten sie im Sturm die Bühnen weltweit. Die Fans kamen in Scharen und die Ideen für spannende neue Projekte gingen den kreativen Köpfen des A-cappella-Ensembles niemals aus. Zum 50-jährigen Bühnenjubliäum – natürlich längst in verjüngter Besetzung – beschenken sie sich und ihr Publikum mit einer Zusammenstellung aus extra für den feierlichen Anlass in Auftrag gegebenen Kompositionen und geliebten Evergreens des King's-Repertoires.

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