Sonntag, 05.09.2010
Bei Jonathan Biss liegt die Musik im Blut, denn er entstammt in dritter Generation einer Musikerfamilie: Für seine Großmutter, Raya Garbousova, schrieb kein Geringerer als Samuel Barber sein Cellokonzert, seine Eltern sind beide Violinisten. Jonathan Biss verfolgt inzwischen selbst eine beispiellose internationale Karriere. Der Gilmore Young Artistic Award (2002), der Borletti-Buitoni Trust Award (2003) und der Leonard Bernstein Award (2005) bilden in dieser nur eine Auswahl an Höhepunkten.
Die Geschichte des Dresdner Kreuzchores umfasst weit über 7 Jahrhunderte. Gegründet als Lateinschule an der „capella sanctae crucis", der heutigen Kreuzkirche, hat sich mit ihm die mittelalterliche Tradition liturgischer Knabengesänge bis in unsere Tage erhalten. Als älteste und auch heute von der Stadt getragene künstlerische Institution ist der Chor ein unverzichtbarer Teil ihrer Identität. Die Gestaltung der Musica sacra bei den Gottesdiensten und Vespern in der Kreuzkirche zu Dresden entspricht seiner ursprünglichen Verpflichtung und bildet zugleich das Fundament seiner künstlerischen Arbeit. Das Repertoire reicht von den frühbarocken Werken Heinrich Schütz' über Johann Sebastian Bach und die Chormusik des 19. Jahrhunderts bis hin zur
Moderne.
Thomas Quasthoff präsentiert auf einer Tour und auf dem neuen Album "Tell It Like It Is" seine Lieblingslieder von Soul-Legenden, Pop-Stars und Blues-Helden. Die Liste ist ebenso eindrucks- wie geschmackvoll: "Please Send Me Someone To Love" von Ray Charles’ Lieblingsschreiber Percy Mayfield steht da neben Willie Dixons "Seventh Son". "Kissing My Love" von Soul-Singer/Songwriter Bill Withers oder Stevie Wonders "Have A Talk With God" machen sich hervorragend neben John Hiatts "Have A Little Faith In Me". Und dann wäre da noch die »Regen-Trilogie«: "Rainy Night in Georgia", bestens bekannt von u.a. Randy Crawford, der Ann Peebles-Hit "I Can’t Stand The Rain" und Randy Newmans "Rider In The Rain".
Mit Werken von Leccona, Ginastera, Estévez (u.a.) im Gepäck reist die Künstlerin nach Düsseldorf, wo sie auch mit ihren inzwischen legendären Improvisationen zu hören sein wird. Ihr Konzert steht in engem Zusammenhang mit ihrem in diesem Jahr erscheinenden Album SOLATINO. In diesem bisher nie da gewesenen Programm spiegelt sich die Sehnsucht der Künstlerin nach ihrer Heimat Venezuela, die sie aus beruflichen Gründen verlassen musste. Nach ihrer Jugend in Caracas lebte sie in Kanada, England, Holland und den USA. Schon während ihres Studiums in London begann sie die großen Werke der lateinamerikanischen Komponisten zu entdecken und studierte die große erste Sonate von Ginastera und Moleiros Joropo, das Schlussstück des Albums: „Es hat mich”, sagt die Pianistin, „seitdem stets auf meinem Lebensweg begleitet.”
Das Konzert wird durch ein besonderes Angebot ergänzt: Die Improvisationen, die Frau Montero in der zweiten Konzerthälfte spielen wird, werden mitgeschnitten und können direkt nach dem Konzert käuflich erworben werden.
Der 1980 geborene Pianist Martin Stadtfeld gab bereits mit neun Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem vierzehnten Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny. Im Jahr 2002 sorgte er für Aufsehen, als er als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach Wettbewerb in Leipzig gewann. Der erste Preis dieses traditionsreichen Wettbewerbs, der zuvor 14 Jahre lang nicht vergeben worden war, öffnete dem jungen Künstler die Türen zu den wichtigsten Bachfestspielen und anderen bedeutenden Festivals.
„Der Boogie-Woogie hat eine elementare Kraft, eine rhythmische Kraft. Das ist eine Musik, die in vielerlei Hinsicht auf Improvisation beruht, d. h., die Musik ist jeden Abend wieder neu...die Improvisation ist ein sehr wichtiges Element. Für mich als Pianisten ist das sehr spannend, weil es deswegen kein Konzert gibt, das vom musikalischen Inhalt her einem anderen gleich wäre.” (Axel Zwingenberger im Radiointerview mit dem Bayerischen Rundfunk)
Preise, Preise, Preise...
Die 1981 in Cordoba (Argentinien) geborene Cellistin Sol Gabetta gewann bereits im Alter von 10 Jahren ihren ersten Wettbewerb, errang später dann den Natalia-Gutman-Preis sowie Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau und beim ARD-Wettbewerb in München. Der Grammy-nominierten Künstlerin wurde 2008 zusätzlich als bisher jüngste Gewinnerin der hoch dotierte 10. Aargauer Kulturpreis verliehen, einer der wichtigsten Anerkennungspreise der Kultur in der Schweiz. 2009 wurde sie mit dem argentinischen KONEX-Preis ausgezeichnet. Internationales Aufsehen erregte Sol Gabetta im Jahr 2004, als die Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award” anlässlich der Luzerner Festspiele ihr Debüt bei den Wiener Philharmonikern gab.
Das Quartett überschreitet klassische Grenzen mit viel Humor und Liebe zur Musik – dabei reicht das Repertoire mühelos unter anderem von Mozart über Piazzolla bis hin zu Ellington. »Burgstaller Martignon 4« begeben sich mit ihrem Publikum auf eine außergewöhnliche, unterhaltsame Reise. Klassik für Jazzliebhaber oder Jazz für Klassiker. Swingender Jazz und zugängliche, majestätisch erhabene klassische Schönheit geben sich hier humorvoll die Hand...
Im Jahr 1957 in Viernheim im Rhein-Neckar-Dreieck geboren, studierte Ulrich Tukur nach dem Highschool-Abschluss in Boston und dem Abitur in der Wedemark zuerst Germanistik, Anglistik und Geschichte. Über den Boogie-Woogie kam er zunächst zur Musik. Schon während seines Stuiums sang Tukur zu seinem Akkoprdeon alte deutsche Schlager in der Fußgängerzone. Begegnungen mit Dominique Horwitz begeisterten Ulrich Tukur schließlich für die Schauspielerei Er erhielt den Bayerischen Filmpreis, die Goldene Kamera und spielte u.a. in "Das Leben der Anderen", "Séraphine" oder dem "Tatort" mit.
Nic, Michael, Jes, Andy, Steve und James werden als „sophisticated Boyzone” bezeichnet und als „a cappella für das 21. Jahrhundert”, zwei von vielen Prädikaten, die sich die englischen Voice-‘n’-Beat-Stars verdient haben. Nun präsentieren sie ihre neue Produktion mit Hits von David Bowie bis Lady Gaga, von Sting bis Franz Ferdinand und beweisen mit „Under the Covers”, dass A-Cappella-Pop tanzbar und unterhaltsam ist.
Seit seinem letzten Klavier-Recital in der Heinersdorff Konzertreihe Piano Solo ist im Leben des Pianisten Lang Lang viel passiert. Das weltweite Medieninteresse an seiner Person scheint keine Grenzen zu kennen. Er bespielt nicht nur sämtliche international bedeutenden Konzertsäle, er ist auch immer wieder zu Gast auf Großveranstaltungen, darunter 2007 die Vergabe der Nobelpreise in Stockholm, das Auftaktkonzert der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Münchner Olympiastadion und das Finale der Fußball-Europameisterschaft 2008.
Der Kartenvorverkauf für dieses Sonderkonzert hat bereits begonnen!