Heinersdorff-Saison 2026/27 veröffentlicht
Geschäftsführer Burkhard Glashoff über das Programm und die Höhepunkte der kommenden Saison.

Heinersdorff-Magazin 2026/27
Blättern Sie durch unser Programm der kommenden Saison und lesen Sie spannende Hintergrundartikel und Interviews.Beethoven und Gershwin, Klavierlegende und YouTube-Star, musikalischer Krimi und kubanische Weihnacht: Willkommen in der Heinersdorff-Saison 2026/27! Es wird wieder klangvoll und abwechslungsreich, liebe Konzertfreundinnen und -freunde, denn unser Programm spannt einen weiten Bogen durch das keineswegs nur klassische Repertoire!
Den Auftakt bei den Meisterkonzerten machen das Gstaad Festival Orchestra und sein frisch gekürter Intendant Daniel Hope mit Elgars zauberhaftem Violinkonzert und Beethovens klangmächtiger Fünfter. Das Kontrastprogramm dazu liefern wir Ihnen im November. Gleich zwei Größen der Jazz-Szene geben sich hier die Ehre: Saxofon legende Curtis Stigers und Makoto Ozone, der nach seinem fulminanten Debüt im November 2025 nun mit der Trioformation TRiNFiNiTY zu den Heinersdorff Konzerten zurückkehrt. Zum Auftakt unseres Abonnements Faszination Klassik geht anschließend Bastian Pastewka auf komödiantisch-musikalische Verbrecherjagd, während YouTube-Star Hayato Sumino die Reihe Piano Solo mit seiner ganz persönlichen Perspektive auf Chopin eröffnet.
Und auch sonst erwarten Sie wieder absolute musikalische Highlights in all unseren Abo-zyklen. Unter anderem dirigiert der große amerikanische Komponist John Adams anlässlich seines 80. Geburtstags einen Abend mit eigenen Werken. An seiner Seite: das London Symphony Orchestra und Starpianist Víkingur Ólafsson mit Adams' eigens für ihn geschriebenem Klavierkonzert After the Fall. Bei Faszination Klassik präsentieren Künst-lerinnen und Künstler wie Hornistin Sarah Willis, Saxofonist Branford Marsalis und Pianist Jan Lisiecki in moderierten Konzerten Lieblingswerke und Herzensprogramme.
Und auch bei Piano Solo dürfen Sie sich auf einen Reigen der Besten unter den Besten freuen: Neben Hayato Sumino erleben Sie hier Hélène Grimaud, Seong-Jin Cho und Altmeister Grigory Sokolov. Und last but not least wird Beethoven-Spezialist lgor Levit in einem Sonderkonzert eine Auswahl seiner liebsten Sonaten spielen.
Womit ich beim eigentlichen Star der Saison angekommen wäre – denn 2027 ist Beethoven-Jahr. Verneigungen vor dem Bonner Meister gibt es durch die ganze Saison verteilt, beginnend mit dem Gstaad Festival Orchestra über das traditionelle Silvesterkonzert und den Sonatenabend von lgor Levit bis hin zu einem wahren Beethoven-Feuerwerk am Ende der Saison. In einem städteübergreifenden Marathonprojekt spielen die Bamberger Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Jakub Hrůša alle Beethoven-Sinfonien in Düsseldorf und Köln. Und zum krönenden Abschluss gibt sich das Gewandhausorchester unter dem Sternenhimmel der Tonhalle die Ehre: Geleitet von Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons und mit Starpianist Lang Lang am Flügel stehen in zwei Konzerten Ouvertüren, Solokonzerte und Sinfonien von Beethoven auf dem Programm – was für ein Finale!
Und last but not least sende ich meine herzlichsten Glückwünsche an die Tonhalle Düsseldorf, die – 1926 als Planetarium eröffnet – 2026 ihren 100. Geburtstag feiert.
Ihr Burkhard Glashoff


















